PFAS-Blog

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Hanf, Beton – und PFAS?
Neue Erkenntnisse brauchen neue Wege
Wird es neue Erkenntnisse in Sachen PFAS/PFC geben, welche Ergebnisse der langjährigen Forschungsprojekte werden präsentiert werden und wie ist überhaupt das allgemeine Interesse an PFAS-Infos nach zwei Jahren Corona-Pause? Die Behörden hatten am 22. Juni zu einer allgemeinen PFAS-Infoveranstaltung in das Landratsamt in Rastatt eingeladen.

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PFAS und die WRRL
Auch wenn man kein Jurist ist, war jedem der Anwesenden nach den Vorträgen von drei Experten für Umwelt- und Wasserrecht, die der Einladung der Rastatter Stadtwerke zu dem juristischen Symposium gefolgt waren, klar:
PFAS sollten in der Europäischen Wasserrahmenlinie berücksichtigt werden, es finden sich genügend Gesetze und Paragraphen dafür und die Auffassung des Baden-Württembergischen Umweltminsteriums und des Regierungspräsidiums Karlsruhe, das sei aufgrund fehlender Schwellenwerte nicht möglich, ist weder alternativlos noch „in Stein gemeißelt“.
Und auch nur bedingt nachvollziehbar.

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PFAS auch im Bau allgegenwärtig
Das betrifft sowohl die Baumaterialien als auch die Schutzkleidung. Bei ersteren hier hilft nur die gezielte Nachfrage, da die Deklaration und Transparenz nicht ausreichend ist. Bei mancher Schutzkleidung kann man momentan wohl (noch) nicht auf PFAS verzichten.

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Forschungsprojekt „ZeroPM“
Persistente Chemikalien wie die PFAS gehören nicht ins Wasser, das ist eigentlich sehr einfach und darin sind sich wohl auch alle einig. Die Realität sieht leider völlig anders aus, denn Schadstoffe im Wasser gibt es viele. PFAS sind dabei nur eine Gruppe unter vielen. Das europäische Forschungsprojekt "Zero Pollution of Persistent, Mobile substances (ZeroPM)" zielt darauf ab, dem Eintrag von PM-Stoffen in die Umwelt vorzubeugen, besonders problematische Stoffe und Stoffgruppen zu identifizieren und Eintragsminderungs-Maßnahmen für diese vorzuschlagen.

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Auf Bewässerung mit PFAS-Grundwasser verzichten
Passend zum Frühlingsanfang gibt das Landratsamt Rastatt wichtige Hinweise zur Gartenbewässerung. Dies betrifft insbesondere die Gebiete in der mittelbadischen Region, in denen per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS/PFC) in landwirtschaftlich genutzten Böden und im Grundwasser nachgewiesen wurden. Bei der Bewässerung von Pflanzen mit PFAS-belastetem Grundwasser können sich diese Substanzen in der Pflanze und im Boden anreichern. (Pressemitteilung des Landratsamtes Rastatt, 27.3.2023)

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Wer haftet für die Folgen der PFAS-belasteten Böden?
„Es geht hier nicht um Schuld, sondern um die Frage, wer haftet“, betont Dr. Dominik Greinacher, der klageführende Anwalt der Stadtwerke Rastatt. Am 14. März war der zweite Anlauf für den Zivilprozess der Stadtwerke Rastatt gegen das Kompostunternehmen der Region Mittelbaden vor dem Landgericht Baden-Baden. Der Prozess war bereits für den 26. März 2021 angesetzt gewesen, wurde aber Corona-bedingt und wegen des hohen Publikumsinteresses verschoben. Die Stadtwerke verlangen Schadenersatz in Höhe von 6,5 Millionen Euro. Hinzu kommen die Kosten, die künftig noch auf den Versorger zukommen könnten.