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Im Landkreis Rastatt ist das Grundwasser auf rund 127 Quadratkilometern mit PFAS belastet – verursacht durch die Aufbringung von PFAS-haltigem Papierschlamm-Kompost auf die Böden; die Papierschlämme hatte ein regionaler Komposthändler von 14 Papierfabriken erhalten. Details dazu finden Sie hier: 👉PFAS in Rastatt und Mittelbaden.
Das Trinkwasser der Region muss deswegen gereinigt werden, alle Wasserversorger sind betroffen: Die Stadtwerke Rastatt mussten eines ihrer drei Wasserwerke stilllegen, in den beiden verbleibenden Anlagen wurden große Aktivkohlefilter installiert, die die PFAS zurückhalten. Die Kosten sind enorm und als Konsequenz mussten die Stadtwerke den Wasserpreis erhöhen. Für Olaf Kaspryk, den Geschäftsführer der Stadtwerke, wäre es deshalb auch "wünschenswert, wir hätten in Deutschland eine Verursacherhaftung über die gesamte Wertschöpfungskette, also von der Entwicklung über die Produktion, den Handel und die Nutzung bis zur Entsorgung. Das würde von vornherein zu einem sorgsameren Umgang mit Stoffen führen und auch den Gerichten die Arbeit erleichtern.“ (PM der Stadtwerke Rastatt, s.u.).
Um zumindest einen Teil der PFAS-bedingten Kosten erstattet zu bekommen, hatten die Stadtwerke den Komposthändler bereits vor sechs Jahren auf 6,5 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.
Am 13. April 2026 hat das Landgericht Baden-Baden den Stadtwerken Rastatt Recht gegeben und ein Grundurteil erlassen – Die Umweltpartner Vogel AG ist im Grunde nach zu Schadensersatz verpflichtet.
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Habe ich PFAS im Blut? Bin ich betroffen?
Das ist für viele Menschen in der PFAS-Region in Mittelbaden leider keine theoretische Überlegung, sondern eine ganz konkrete Frage. Bürger hatten über einen unbestimmten Zeitraum hinweg PFAS-belastetes Trinkwasser konsumiert, bevor Gegenmaßnahmen ergriffen wurden.
Wie sieht es dort mit der PFAS-Belastung der Bevölkerung aus? Drei Blutuntersuchungen in den letzten neun Jahren zeigen:
Je nach Wohnort sind Bürger belastet / Die PFAS-Werte nehmen ab, die Gegenmaßnahmen greifen / Es gibt weiterhin Überschreitungen des HBM-II-Wertes / Eine Beratung durch Umweltmediziner wird nicht angeboten / Nur 12 von rund 180 Hausärzten aus Mittelbaden kamen zur einer angebotenen Ärzte-Infoveranstaltung
Der Abschlussbericht wurde am 5. Februar 2026 veröffentlicht.
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PFAS – die „Ewigkeitschemikalien“ als regionales und globales Umweltproblem. In Rastatt, einem der Hotspots der PFAS-Belastung in Deutschland, trafen sich Experten aus Wissenschaft, Behörden und Praxis zum Seminar „PFAS – Analytik, Bewertung, Sanierung“. Sie diskutierten aktuelle Forschungsergebnisse, Ursachen und neue Wege, um Böden, Grundwasser und Lebensmittel zu schützen.
Es wurde klar: Der Kampf gegen PFAS ist eine Herausforderung für Generationen – und er hat längst begonnen.
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Die Stadtwerke Rastatt setzen sich seit 13 Jahren mit den Ewigkeitschemikalien PFAS auseinander – aus eigener Betroffenheit als Wasserversorger. Bereits zum vierten Mal luden die Stadtwerke zu einem PFAS-Forum in die Badener Halle in Rastatt ein. Am 25. Juni 2025 diskutierten dort, unter der Moderation von Julia Mailänder, Expertinnen und Experten aus den Perspektiven von Umweltbundesamt, der Industrie, der Versicherungswirtschaft und der Wasserwirtschaft die Frage, ob per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen weiter beschränkt werden sollten und welche Auswirkungen das hätte? Rastatts OB Monika Müller sprach ein Grußwort, Vertreter des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums waren trotz Einladung leider nicht erschienen.
Update 14.8.2025: Land unterstützt Stadtwerke Rastatt mit rund 1,44 Millionen Euro: Das Land fördert das Engagement der Stadtwerke Rastatt, eine sichere Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser zu gewährleisten (Pressemitteilung Umweltministerium).
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Am 16. Juli ist Weltschlangentag – ein Tag, der weltweit auf die ökologische Bedeutung und die Bedrohung dieser faszinierenden Tiere aufmerksam macht. Auch bei uns in Baden-Württemberg stehen alle sechs einheimischen Schlangenarten auf der Roten Liste. Der Verlust geeigneter Lebensräume, Klimawandel und Zerschneidung der Landschaft setzen ihnen zu.
Doch eine Gefahr bleibt bisher weitgehend unbeachtet: chemische Umweltgifte, allen voran die sogenannten Ewigkeitschemikalien PFAS. Eine aktuelle Studie aus Australien wirft ein Schlaglicht auf das, was viele Fachleute befürchten – und was auch für unsere heimischen Arten Folgen haben könnte.
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More than 500 participants from 26 countries registered for this international UBA Conference „PFAS in soil – forever pollution, forever concern?" on March 25-26, 2025, in Berlin. I was one of them—unfortunately, only online. My expectations were high, and they were fully met.
Here is my personal point of view: I tried to keep it short, but that turned out to be difficult. You can either read everything or scroll straight to the end, where ChatGPT has summarized “his opinion” of the key points in two sentences. :)

