Diplom‑Biologin | Wissenschaftsjournalistin | Gründerin von PFAS‑Dilemma.info
 
Wissen schafft Schutz – PFAS sichtbar machen.

 

KurzBio

Patricia Klatt ist DiplomBiologin, Wissenschaftsjournalistin und Gründerin von PFASDilemma.info. Sie recherchiert seit 2010 zu Umwelt- und Gesundheitsthemen und gehört zu den wenigen Journalistinnen in Deutschland, die sich kontinuierlich und vertieft mit PFAS („Ewigkeitschemikalien“) befassen. Ihre Arbeiten erscheinen in regionalen und überregionalen Medien.

 

Inhaltsübersicht

 

Komplizierte Sachverhalte verständlich darstellen?

Das ist manchmal eine kleine Herausforderung, wie der große Themenkomplex der per- und polyfluorierten Chemikalien (PFAS) immer wieder zeigt. Ich bin Diplom-Biologin und freiberufliche Wissenschaftsjournalistin und Gründerin von PFAS-dilemma.info.

Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich intensiv mit den gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen von PFAS („Ewigkeitschemikalien“) – und mit den politischen, regulatorischen und wissenschaftlichen Prozessen, die darüber entscheiden, wie wir mit diesen Stoffen umgehen.

PFASDilemma.info habe ich gegründet, weil ich gemerkt habe, wie groß die Lücke zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis, politischer Regulierung und öffentlicher Wahrnehmung ist. Viele Menschen sind betroffen, viele sind verunsichert – und viele Informationen sind entweder zu technisch, zu oberflächlich oder zu unvollständig. Ich möchte diese Lücke schließen.

Bild mit Wassertropfen und Regenschirm und den Ausdrücken PFAS-Newsletter und Nationale PFAS-Plattform

 Was ich mache

Unabhängige Recherche & Analyse

Ich recherchiere zu PFASKontaminationen, regulatorischen Entwicklungen, wissenschaftlichen Studien und politischen Entscheidungsprozessen. Dabei lege ich Wert auf sorgfältige Quellenarbeit, Transparenz, kritische Einordnung sowie die verständliche Darstellung dieser komplexen Sachverhalte. Ich arbeite unabhängig, ohne institutionelle oder wirtschaftliche Interessen.

 Vernetzung und Austausch 

"Ihr sitzt ja doch in eurem Elfenbeinturm" 

Ein Vorwurf, der bei dem sperrigen Thema "PFAS" nicht ganz unberechtigt ist.

Bei vielen Diskussionen und Talkrunden musste ich feststellen, dass die einzelnen Interessengruppen zwar die Argumente der jeweils anderen kennen, aber nicht immer wissen, was es bedeutet. Manche Industrievertreter lehnen zum Beispiel eine umfassende PFAS-Beschränkung aus wirtschaftlichen Gründen ab, haben aber keine Vorstellung davon, welche Konsequenzen die PFAS-Belastung in Mittelbaden im Einzelnen hat. Umso wichtiger ist die Vernetzung der unterschiedlichen Gruppen wie 

    • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
    • Behörden
    • Industrievertretern
    • Bürgerinitiativen
    • Fachleuten aus Umwelt- und Gesundheitsschutz
    • Wasserversorgern

Ein Beispiel dafür ist der Besuch des Wasserwerks Rastatt-Ottersdorf im Rahmen des PFAS-Workshops der Stadtwerke Rastatt (s. Foto oben, Fotograf Oliver Hurst), bei dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkamen und die konkreten Auswirkungen der PFAS-Belastung vor Ort sichtbar wurden.

Mein Ziel ist es, diese Ansätze zusammenzubringen, ohne sie zu vermischen. Es geht nicht darum, Positionen aufzulösen oder zu vereinheitlichen, sondern darum, sie verständlich zu machen, einzuordnen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Lehrtätigkeit und Wissenschaftskommunikation

Ich bin Lehrbeauftragte im Bachelor-Studiengang im Department für Wissenschaftskommunikation,  Institut für Technikzukünfte (ITZ) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Studierenden meiner Lehrredaktion Print haben sich in den letzten Jahren ebenfalls mit dem Thema PFAS und der schwierigen Kommunikation darüber beschäftigt. Gemeinsam haben wir vier Broschüren dazu erstellt, die auf der WMK-Medienplattform sowie bei den Praxisprojekten von Studierenden am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hochgeladen sind, der Download ist ebenfalls frei.

Titel von PFAS-Broschüren

Titel einer PFAS-Broschüre

Der Jahrgang 2025 hat neue Wege betreten. Die Studierenden lehnten PFAS-Dokumentationen, -Artikel und -Broschüren als ungeeignet für ihre Generation ab und entschieden sich ohne weitere Umschweife: Wir machen einen Instagram-Kanal. Die @perfluorencer waren geboren :) 

Und sie haben das wirklich gut  gemacht, schauen Sie sich dort zum Beispiel die Interviews mit Sarah Hale, Hans Peter Arp und Ellise Suffill an. Die ich übrigens auch in meinen PFAS-Gesprächen hier aufgegriffen habe.

Die Arbeit mit Studierenden ist für mich ein zentraler Bestandteil meiner Tätigkeit, weil sie zeigt, wie wichtig fundierte Wissenschafts-Kommunikation für gesellschaftliche Debatten und politische Entscheidungsprozesse ist.

Studierende bei der Vorbereitung eines Perfluorencer-Reels für Instagram, Foto Klatt
 

PFAS-Schwerpunkt und persönliche Betroffenheit

Seit mehr als zehn Jahren liegt mein besonderes Augenmerk nun auf den PFAS im Allgemeinen und den Folgen und Konsequenzen im Speziellen. Denn ich lebe inmitten des großflächigen PFAS-Skandals in Mittelbaden mit all seinen Problemen, Schwierigkeiten und der bislang vergeblichen Suche nach der einen allumfassenden Lösung. Die Recherchen dazu sind nicht immer einfach, manche Fragen bleiben auch unbeantwortet. Unterstützt wurde ich zu Beginn durch ein Umweltstipendium des Netzwerk Recherche und der Olin gGmbH (#04 nr Stipendien).

Meine Artikel darüber erscheinen regelmäßig in den regionalen Badischen Neuesten Nachrichten (BNN), in überregionalen Zeitungen (Kontext, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, taz, Spektrum der Wissenschaft), als Beiträge in Fachzeitschriften und auch als Buchbeiträge in den Heimatbüchern des Landkreises Rastatt. Eine Auswahl meiner Artikel und Vorträge finden Sie unten auf der Seite.

Auszeichnung: Lokaljournalisten-Wettbewerb Konrad-Adenauer-Stiftung, 3. Platz, (2019), gemeinsam mit den Kollegen Markus Pöhlking und Julia Weller (PFC - ein Umweltskandal und seine Hintergründe, Badische Neueste Nachrichten, S.40): ... "Den Journalisten gelingt es, ihre akribische und detailreiche Recherche eines komplexen, auf Anhieb schwer zugänglichen Themas anschaulich und nachvollziehbar aufzubereiten – eine gelungene Vereinigung von Wissenschafts- und Lokaljournalismus."

Am Beispiel der PFAS wird besonders deutlich, wie lang der Weg von wissenschaftlichen Erkenntnissen über erste Reaktionen in der Politik bis hin zum Schutz der Endverbraucher und der Ökosysteme ist. Ebenso wichtig ist es, diese Erkenntnisse für die Allgemeinheit verständlich darzustellen.

PFAS-Blog, PFAS-Broschüren und PFAS-Gespräche

Und auch "in Sachen PFAS“ gilt: Je mehr man fragt und sucht, desto mehr findet man auch. Unsere lokale Belastung ist Teil der globalen PFAS-Belastung und kann nicht isoliert betrachtet werden. Die Lösungen oder Managementmaßnahmen, die wir in Mittelbaden gefunden haben, werden in anderen PFAS-Regionen vergleichbar umgesetzt: Reinigung des Trinkwassers, Kontrolle der Landwirtschaft und nicht zu vergessen, die mögliche Blutbelastung der Betroffenen. Deshalb habe ich meinen Fokus in den letzten Jahren um den allgegenwärtigen Einsatz dieser globalen Umweltgifte und die generationenübergreifenden Folgen davon erweitert.

Beides, das Regionale und das Globale und alle Neuigkeiten inklusive vieler Informationen zu der Frage: "PFAS-frei?" finden sich ausführlich in meinem PFAS-Blog und meinen Online-Broschüren „PFAS / PFC in Mittelbaden: Globale Umweltgifte werden zum regionalen Problem (2021)“ und "PFAS in Mittelbaden, Auf der Suche nach Lösungen, Juli 2023" auf dieser Seite.

In meinen PFAS-Gesprächen rede ich mit Betroffenen und Fachleuten gleichermaßen über deren unterschiedliche Schwerpunkte und Sichtweisen, hier 👉erfahren Sie mehr darüber: PFAS: Fluch oder Segen? Was Experten und Betroffene über diese Umweltgifte sagen

PFAS-Vorträge & Kontakt

Wenn Sie mehr über PFAS, ihre gesundheitlichen, ökologischen und regulatorischen Auswirkungen erfahren möchten, können Sie mich für Vorträge, Workshops und fachliche Inputs anfragen  – unter anderem für:

  • - Bürgerinitiativen
  • - Bildungseinrichtungen
  • - Kommunen, Behörden und Institutionen

Mobil: +49 174 620 10 70 , E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Vortrag bei dem 4. PFAS-Forum der Stadtwerke Rastatt, Foto Oliver Hurst

Über PFAS hinaus: Weitere Themen meiner Arbeit

Neben den PFAS gibt es für mich natürlich auch noch andere Themen :) wie z.B. Beiträge über den Nationalpark Schwarzwald, über Vogelnester oder Libellen, ich schreibe über mehr Natur in der Stadt, die Rückkehr des Fischadlers nach Baden-Württemberg, über die Folgen des Klimawandels, über die Arktisforschung, Phytomining oder Citizen Science Projekte. Nachhaltigkeit ist auch ein Thema wie die nachhaltige Mode, Upcycling oder Ökodesign. Besonders gerne schreibe ich auch Buchbesprechungen, meine heimlichen Favoriten sind "Privatsache Handtasche" und "Vogue on Vivienne Westwood".

Ehrenamt: 

Ich engagiere mich als Schriftführerin & Pressewartin bei dem Heimatverein Neusatz und bin dort seit 2021 auch für die jährlich erscheinenden Heimatgrüße verantwortlich, einer rund 100-seitigen Broschüre, die Informationen über das Neusatzer Jahresgeschehen zusammenfasst.

Medien‑Kit

Kurzprofil

Patricia Klatt ist Diplom‑Biologin, Wissenschaftsjournalistin und Gründerin von PFAS‑Dilemma.info. Sie recherchiert seit 2010 zu Umwelt- und Gesundheitsthemen, mit Schwerpunkt PFAS, und gehört zu den wenigen Journalistinnen in Deutschland, die sich kontinuierlich und vertieft mit PFAS befassen.

Themenschwerpunkte

  • PFAS („Ewigkeitschemikalien“)
  • Umwelt & Gesundheit
  • Trinkwasser & Kommunen
  • Wissenschaftskommunikation
  • Internationale PFAS‑Vergleiche (USA–EU–Deutschland)

O‑Ton / Zitat (frei verwendbar)

„PFAS sind eine unsichtbare Krise. Je länger wir warten, desto teurer und gefährlicher wird es – für Kommunen, für Wasserwerke und für die Gesundheit der Menschen.“

Rolle & Funktion

  • Diplom‑Biologin
  • Wissenschaftsjournalistin (seit 2010)
  • Gründerin von PFAS‑Dilemma.info
  • Lehrtätigkeit im Bereich Wissenschaftskommunikation (KIT)
  • Vernetzt mit internationalen PFAS‑Expert*innen

Kontakt: E‑Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Telefon: +49 174 620 10 70, Web: https://pfas-dilemma.info,  Ort: Mittelbaden / Baden‑Württemberg

Zitierhinweis: Bei Verwendung als Quelle nennen: „PFAS‑Dilemma.info / Patricia Klatt“

 

Meine Publikationen & Medienbeiträge - eine Auswahl:

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2023

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2021-2016

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