PFAS-Gespräche

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Fragen an Dr. Anna Lennquist, ChemSec
Dr. Anna Lennquist has been a senior toxicologist and expert on chemicals management, policy and the underlying science at the non-profit environmental organisation ChemSec (see info box) since 2011, which advocates for the substitution of toxic chemicals with safer alternatives. These chemicals naturally include the large group of PFASs. ChemSec informs consumers and industry in very different ways and offers solutions and pathways for PFAS-free alternatives for policy makers, companies and investors. Anna Lennquist holds a PhD in ecotoxicology and also a degree in journalism from the University of Gothenburg, Sweden.

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Fragen an Dr. Ulrich Maximilian Schumann, BI Kuppenheim
In Sachen PFAS/PFC wird sehr viel geforscht und Behörden und Verwaltungen müssen ihre Vorgaben laufend anpassen und neu justieren. Aber wie geht es den real Betroffenen in den PFAS- Regionen, deren Trinkwasser jahrelang belastet war, ohne dass man es wusste?
Ich habe darüber mit Dr. Ulrich Maximilian Schumann gesprochen, Publizist und auch Vorsitzender und Mitinitiator der Bürgerinitiative „Sauberes Trinkwasser für Kuppenheim“ (BSTK), die sich vor gut acht Jahren gründete. Der Anlass dafür war damals das PFAS/PFC-belastete Trinkwasser in Kuppenheim in der PFAS-Region im Landkreis Rastatt.

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Prof. Dr. Thorsten Stahl ist Vorstandsvorsitzender des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL). Das Arbeitsgebiet, welches sich mit Kontaminanten beschäftigt, untersucht ganz unterschiedliche PFAS-Aspekte, „PFAS: Carryover (plants and animals), foodstuff, food chain, environment, risk assessment, bioindicator“. Vorher war er viele Jahre am Landesbetrieb Hessisches Landeslabor, auch dort ging es um die PFAS. Insgesamt begleiten ihn diese fluorierten Chemikalien nun schon seit 15 Jahren.

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European research and „Mittelbaden's PFAS water"
The European research project "Zero Pollution of Persistent, Mobile substances (ZeroPM)" aims to prevent the input of PM substances into the environment, to prioritize particularly problematic substances and substance groups and to provide removal solutions for them.
ZeroPM aims to create political, technological and market incentives to minimize persistent and mobile chemicals such as PFAS (ZeroPM, the PFAS universe) in the environment. In Germany, the Federal Environment Agency, the Fraunhofer Institute for Toxicology and Experimental Medicine (ITEM) and the Technology Center for Water in Karlsruhe (DVGW-TZW) are involved in ZeroPM.
It is led by the Norwegian Geotechnical Institute (NGI) with Dr. Sarah Hale as Project Coordinator and Prof. Hans Peter Arp as co-coordinator.
Sarah Hale kindly answered my questions about the PFAS and the Rastatt case:

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Reiner Söhlmann ist seit 2015 der Leiter der PFAS-Geschäftstelle
am Landratsamt in Rastatt und als solcher mit der PFAS/PFC-Problematik in Mittelbaden bestens vertraut. Er ist Ansprechpartner für die Fragen der Bürger und die der Betroffenen, er kennt und unterstützt die aktuellen Forschungen zum Thema und ist auch an dem europäischen Forschungsprojekt ZeroPM beteiligt. Für Ihn übrigens "eines der besten Projekte, weil es neben der Forschung auch Politik und die sozialen Bereiche umfassend berücksichtigt.